Kutz, Gaby

Biographie:


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Gaby Kutz wurde am 28. Juli 1962 in Nettesheim (Deutschland) geboren. Sie studierte Malerei in Köln bei Prof. Dieter Krämer und an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Michael Buthe. Im Jahr 1993 schloss sie ihr Studium als Meisterschülerin von  Michael Buthe ab. Seit 1994 ist sie als freischaffende Künstlerin in Köln und der Eifel tätig, von 2011-2013 engagierte sie sich als Vorstandsmitglied im Berufsverband Bildender Künstler Köln.

Ein zentrales Thema im Oeuvre von Gaby Kutz besteht in der Darstellung von Ereignissen und Aspekten der deutschen Zeitgeschichte.  Die Motivreihen zu wichtigen gesellschaftlich-politischen Themen zwischen 1960 bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt sowie der dazugehörigen Personen zielen auf das kollektive Gedächtnis und die Erinnerungsarbeit des Betrachters. Ihre Arbeiten ordnet die Künstlerin vier Zyklen zu:

Zyklus 1: Eliten – Politiker und Freigeister in Szenen aus den 1960er Jahren bis 2017.
Hier werden Politiker, aber auch Privatpersonen abgebildet, die sich aktiv für ein demokratisches Staatswesen einsetzen.
Zyklus 2:WIDERSTAND! Folgen politischer Entscheidungen.
Der Fokus liegt auf Ereignissen in der BRD, der DDR und in der Berliner Republik, die von der Künstlerin als brisant und folgenschwer gewichtet werden (z.B. die Bildserie „Weltwirtschaftsgipfel 2007“). Die Serien umfassen den Zeitraum 1968 bis heute und entstehen seit 2007.
Zyklus 3: KONTEMPLATION – Szenen erheblicher europäischer Erschütterungen.
Die Einzelmotive und Bildserien entstehen seit 2014 und nehmen Bezug zu Ereignissen in Europa.
Zyklus 4: Privates Leben in der Bundesrepublik
Ein weiterer zentraler Punkt im Werk der Künstlerin besteht in der Gegenüberstellung privater Lebensstationen und zeitgeschichtlicher Ereignisse. Die Motive der privaten Posen beschreiben einen Zeitraum von den 1950ern bis heute und stehen durch die Art und Weise ihrer Posen auch für sich selbst in einem zeitgeschichtlichen Kontext.

In ihren Werken ist es Gaby Kutz gelungen, politischen Ereignissen in einem absolut eigenwilligen und einmaligen Stil einen Hauch jener Zeitlosigkeit zu verleihen, die für den Menschen im Kontext seiner eigenen geschichtlichen Einbindung stets ein Bedürfnis bei der Suche nach seiner eigenen Identität bleibt.

Gaby Kutz kann auf eine umfassende internationale Ausstellungstätigkeit verweisen und wird von der LDXArtodrome Gallery in ihrem internationalen Programm als Stammkünstlerin vertreten.

Austellungen (Auswahl): Einzelausstellungen: 2019 Stadtmuseum Siegburg // 2018 KuBa Kulturbahnhof Nettersheim // 2017 Galerie Szalz - Bonn // „BunkerCrash“ - Hochbunker Köln // 2015 „memorandum“ Rathaus Euskirchen // 2014 „Reminiszenzen“, Galerie Szalz in Bonn und im Denkraum Siegburg // 2012 „Positur“ Galerie Aga, Halina Szalz, Bonn // 2011 „Spurensuche in Chamois“ Museum Zündorfer Wehrturm, Köln // GESIS – Bonn; Galerie Incontro, Eitorf // 2010 „Gegenüber“, KunstraumKöln, GEDOK // 2009 „früher oder später“, Denkraum Siegburg, Galerie Aga // 2007 „the public experience invades private homes“, Rathaus Köln /// 2006 BBK, Stapelhaus, Köln // 2003 „homebanking“, dollies pillow club, Comtainment ev., Köln /// 2002 „Spurensuche“ Thomas- Morus-Akademie, Bensberg / „familiy-setting“, Comtainment e. v. dollies pillow Club, Köln // 1999 Galerie Judith Dilemmer, Grevenbroich 1996 „my name was Jack“, Galerie Bernd Böhlendorf, Heidelberg Gruppenausstellungen: 2017 Hanseart Lübeck 2016 14. Honerather Skulpturen Symposion Kunsthof Greven // 2015 13. Honerather Skulpturen Symposion Kunsthof Greven // 2014 Gaby Kutz und Cornelia Rohde im Kunstraum // 2013 23. Kunstmesse Bonner Frauenmuseum // 2012 22. Kunstmesse Bonner Frauenmuseum // „Lichterloh – Kunst zündet“, Jubiläumsausstellung GEDOK-Köln // 2010 Kunstverein Wesseling – Jubiläumsausstellung // 2009 „1987 : 2009“ // zwanzigundzwei Jahre Ateliers KölnDeutzer-Werft // 2007 „Spiel der Gegensätze“ – vier Positionen zeitgenössischer Künstlerinnen aus Köln, Kunsthalle Lindenthal // „Artgenossen“, Kunstkabinett Köln // „Kommen Sie nach Hause“, Köln // 2001 KölnKunst 6, Josef-HaubrichKunsthalle, Köln /// 2000 „Kein schöner Ort“, Atelier Ute Jaschke, Düsseldorf 2005 „KölnKunst“, Kunststation Kleinsassen, Fulda // „Ausgezeichnet“, KunstWerk e. V., Köln // 2004 „Gegen den Strich“, Kunsthalle Baden-Baden, mit dem Hörstück „Seiltanz 1995 Ausstellung im Kunstverein Wesseling // Kulturzentrum Schwingeler Hof // ROW-Werk im Bild
Werke: