Sandmann-Henkel, Katrin

Biographie:

Katrin Sandmann-Henkel wurde am 4. März 1961 in Holzminden geboren. Ihre künstlerische Tätigkeit begann sie 1999. Zunächst wandte sie sich der Malerei zu, ohne sich jedoch auf irgendeine Technik festzulegen. Seit 2009 widmet sie sich ausschließlich der Fotografie, wobei sich nacheinander verschiedene Themenschwerpunkte ergaben: Die Natur, Lost Places, und seit kurzem auch die abstrakte Fotografie, die aus einer starker Auseinandersetzung mit der Architektur resultiert und ihr 2019 eine Anerkennung beim Europäischen Architekturfotografie-Preis bescherte.

Katrin Sandmann-Henkels Ansatz besteht darin, sich auf den Akt des tatsächlichen Fotografierens zu konzentrieren und die Auswahl des Gegenstandes so zu wählen, dass fast keine Nachbearbeitungen am Computer mehr nötig sind. Nachschärfen, Beschneiden und das Verstärken von Farben sind die einzigen Modifikationen, die sie dann noch vornimmt. In der noch relativ jungen digitalen Fotografie nutzt sie vor allem für ihr abstraktes Thema die Möglichkeiten der Mehrfachbelichtung auf künstlerische Weise. Eine Verschränkung von Linien, Strukturen und ineinander verschobenen Farbflächen produzieren gewollte Harmonisierungen und spannungsgeladene Disharmonien. In den Werken der abstrakten Serie wird so die Lebendigkeit und Umtriebigkeit der Großstädte gelungen zum Ausdruck gebracht. In einem eher ruhigen Kontrast steht ihre vormalige Serie der „Lost Places“. Aus diesen Bildern spricht die Stille und Schwere der Vergangenheit mit einer ästhetischen Gelassenheit, die alles Gewesene nur beschaut, aber unberührt so stehen lässt, wie sie es vorfindet.

Katrin Sandmann-Henkel hat bislang sehr intensiv im Norden Deutschlands ausgestellt und beginnt seit 2019, zusammen mit der LDXArtodrome Gallery den Markt für sich international zu erschließen.

Werke: